UMTS
UMTS ist die Abkürzung für Universal Mobile Telecommunications System und der derzeitige Übertragungsstandard aller modernen Handys. Er wird auch als 3G bezeichnet und ist durch deutlich höhere Übertragungsraten von bis zu 7,2Mbit/s gekennzeichnet. Durch die Etablierung von UMTS wurden viele multimediale Dienste, wie zum Beispiel Videotelefonie, im Mobilfunk erst möglich. Nach der Versteigerung der UMTS-Linzenzen durch die Bundesregierung im Jahre 2000 an die vier großen deutschen Mobilfunkanbieter wurde es 2004 dann erstmals kommerziell angeboten. Die Verfügbarkeit wurde bis heute stetig ausgebaut und mittlerweile wird UMTS flächendeckend bereitgestellt. Über 16 Millionen Kunden allein in Deutschland nutzen es. Durch die vielfältigen neuen Möglichkeiten, die mit der Einführung von UMTS einhergingen, nutzten immer mehr Kunden mobile Services auf ihrem Mobiltelefon. Auch für Geschäftskunden wurden so attraktive neue Dienste geschaffen, die eine höhere Flexibilität bieten und quasi Management von unterwegs aus ermöglichen. Für die Mobilfunkanbieter ist das mobile Internet inzwischen ein lohnendes Geschäft, da immer mehr Menschen die Vorzüge von UMTS nutzen, so verkaufen sich derartige Tarife immer besser. Echte Flatrates hingegen sind sehr teuer und werden kaum genutzt. Mit LTE steht aber bereits der künftige, noch schnellere Übertragungsstandard für Mobilfunk in den Startlöchern und mit ihm werden dann auch ab 2014 günstige Flatrates auf dem Handy keine Seltenheit mehr sein.